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Stalag VIIIC und VIIIE
Stalag VIIIC und VIIIE

Stlag Luft III , Stalag VIII C

 

 

Während des II Weltkrieges gab es in Zagan (Sagan) und in der Nähe ein Komplex der hitlerischen Gefangenenlager, dessen Bestandteile bildeten : Stalag VIIIC und seine Zweiglager - Dulag in Konin Zaganski (Kunau) und Stalag VIIIE in Swietoszow (Neuhammer). Sie unterlagen dem VIII. Wehrkreis der Wehrmacht, mit dem Sitz in Wroclaw.



 

 

 

 

 

Stalag VIII C Sagan - Mannschaftsstammlager (Zagan),  - war eins der Gefangenenlager, das in den Jahren 1939-1945 vollkommen die Grundlagen des verbrecherischen Systems realisierte, insbesonders verewigt dank dem beispiellosen Bruch der internationalen Konventionen. Es wurde um die Wende von September zu Oktober 1939 eingerichtet. Die Gesamtfäche betrug ca. 480 000 m2.
Dieses Lager wurde am südlichen Stadtrand lokalisiert, an der Straße in Richtung Ilowa Zaganska (Halbau). Am Anfang befanden sich hier einige Tausende Polen - Teilnehmer des Septemberkrieges 1939. Im Jahre 1940 entzog man den polnischen Soldaten den Status des Kriegsgefangenen, und sie wurden nach dem Innern Deutschlands zu Zwangsarbeiten verschleppt. Das Lager bestimmte man für französische Gefangene, deren Zahl ein Jahr später 45 000 überschritt. In dieser Zeit begann man auch Belgier, Briten, Jugoslawen, Italiener, Amerikaner, Tschechen, Griechen, Holländer, Kanadier und auch russische Gefangene ins Lager zu führen. Die französische Armee bestand aus vielen Soldaten aus den Kolonialländern, deshalb befanden sich in Stalag VIIIC unter anderen auch : Algerier, Marokkaner und Senegaler.




Durchganglslager in Konin Zaganski (Dulag Kunau) - war vor allem für die polnischen Kriegsgefangenen vorgesehen. Das Lager hatte einen vorläufigen Charakter. Die Gesamtzahl betrug ca. 6 Tausend Menschen. Direkt nach der Gefangennahne begann die Wehrmacht die polnischen Gefangenen verbrecherisch zu behandeln. Hier, im strengen Winter 1939-1940 ürlebten die Gefangenen in der Mehrheit unter Zelten. Im Frühling 1940 wurde das Lager in Konin liquidiert, die meisten Gefangenen, die überlebten, wurden zum Stalag VIIIA in Zgorzelec und zum Stalag VIIIC in Zagan transportiert, eine große Gruppe wurde zu Zwangsarbeiten im Ackerbau geführt. Massengräber der Gefangenen befinden sich auf dem einen Meter in südöstlicher Richtung vom heutigen Museum entfernten Friedhof.



Stalag VIIIE , Stalag 308 in Swietoszow (Neuhammer) - war am Anfang nur für Polen vorgesehen, später auch für Franzosen. Der erste Transport der russischen Kriegsgefangenen, für die vor allem das Lager vorgesehen wurde, kam nach ¦wietoszow am 12. Juli 1941. Im Jahre 1942 zählte Stalag VIIIE über 100 000 Gefangene. Dieses Lager erfüeete die Rolle des hitlerischen Vernichtungslagers für viele Tausende russischer Kriegsgefangener. Sie wurden seit Beginn des deutsch - russischen Krieges als Gefangene der Wehrmacht besonders grausam behandelt. Im Juli 1942 wurde Stalag VIIIE dem Stalag VIIIC in Zagan untergeordnet.



Insgesamt gingen durch Stalag VIIIC und seine Zweiglager ca. 300 Tausend Gefangene, und der durchschnittliche täglichen Zustand betrug 50 Tausend Menschen. Die Existenzbedingungen verhöhnten alle Grundsätze der Menschlichkeit. Hunger, Epidemien, Schläge und Mißhandlungen verminderten stark die Menge der Gefangenen.



Im Februar 1945 wurden die Nazisten durch den Angriff der Roten Armee gezwungen die Gefangenen nach Westen auszusiedeln. Damals wurden auch die Lagerdokumente verbrannt und die Verbrechensstätte sorgfältig verborgen. Die Täter der in den Jahren 1942-1945 im Stalag VIIIC und seinen Zweiglager begangenen Massenmorde wurden nie bestraft. Nach der Befreiung hat die Rote Armee die nach dem Stalag VIIIC gebliebenen Einrichtungen für den Aufenthalten der deutschen Kriegsgefangenen und auch der zur Heimat zurüchkehrenden Soldaten der polnischen "Heimatarmee", die man nach der Selektion in die Arbeitslager nach dem Innern der Sowjetunion schickte, verwendet.